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Bewerbungstipps für die Lehrstellensuche

Wie bewirbst du dich für eine Lehrstelle? Was muss in den Bewerbungsbrief und in den CV? Der Kaufmännische Verband liefert dir wertvolle Tipps, auch fürs Vorstellungsgespräch.

Deine Bewerbungsunterlagen sind deine Visitenkarte. Sie sind entscheidend, ob du zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wirst. Das heisst, ob du die Chance bekommst, dich persönlich vorzustellen. Es lohnt sich darum, die Bewerbungsunterlagen sorgfältig vorzubereiten.

Bewirb dich immer auf mehrere Lehrstellen. Notiere dir jeweils den Namen des Betriebs und der Ansprechpersonen und mach Kopien deiner Bewerbungsbriefe, damit du die Übersicht behältst.

Das gehört in deine Bewerbungsunterlagen:
  • Bewerbungsbrief
  • Kurzer Lebenslauf
  • Kopie deines Zeugnisses
  • Aktuelles Foto
  • Wenn verlangt: Kopie von Testergebnissen ("Checks")

Deine Unterlagen dürfen durchaus eine persönliche Note aufweisen. Sie müssen aber übersichtlich sein. Am besten präsentierst du sie in einem handlichen Mäppchen.

Bewerbungsbrief

Mit dem Bewerbungsbrief musst du das Interesse eines Lehrbetriebes an dir wecken. Der erste Eindruck ist entscheidend. Der Kaufmännische Verband rät dir:

  • Halte den Bewerbungsbrief kurz, klar und persönlich.
  • Erkläre, warum du dich für die Lehrstelle bewirbst und was dich an diesem Beruf und diesem Betrieb interessiert.
  • Erwähne, wenn du bereits eine entsprechende Schnupperlehre gemacht hast.
  • Vermeide 0815-Aussagen. Denk daran, dass du ein/e Bewerber/in unter Dutzenden oder gar Hunderten bist. Und alle sind "flexibel", "interessiert" oder "aufgestellt". Du willst ja, dass der Betrieb DICH auswählt.
  • Schreibe jeden Brief neu, fertige keine Serienbriefe an.
  • Schreibe ihn auf dem PC und drucke ihn auf A4-Papier aus. Es sei denn, du musst dich online bewerben. Manchmal verlangt der künftige Lehrbetrieb einen handschriftlichen Bewerbungsbrief.
  • Achte auf Rechtschreibung und Grammatik: Lass deine Eltern, eine Lehrerin oder einen Lehrer den Brief durchlesen.

Lebenslauf

Im Normalfall kennen dich die Verantwortlichen im jeweiligen Lehrbetrieb nicht. Der Lebenslauf gibt dir deshalb Gelegenheit, dich auf einer A4-Seite kurz und präzis vorzustellen. In tabellarischer Form. Kannst du zusätzlich zu den üblichen Angaben zur Person und zu den absolvierten Schulen noch spezielle Fähigkeiten und Erfahrungen (z.B. Ferienjob, Praktikum) aufführen, dann nutze diese Chance. Wirb für dich!

Das gehört in deinen Lebenslauf:

  • Personalien:
    Name und Vorname, Adresse, Telefon, Geburtsdatum
    Namen und Berufe der Eltern
    Nationalität (bei Ausländer/innen mit Art der Aufenthaltsbewilligung)
  • Schulen:
    besuchte Schulen (Name, Ort, von wann bis wann)
  • Sprachen:
    Gib jeweils an, wie gut du sie beherrschst (Muttersprache, gute Kenntnisse, Grundkenntnisse, mündlich)
  • Freizeit:
    z.B. Pfadileiter/in (Aufgabe beschreiben)
    z.B. Funktion in einem Sportverein
    Hobbys
  • Referenzen:
    z.B. Name und Adresse (inkl. Telefonnummer) deiner Lehrerin oder deines Lehrers (informiere diese/n aber unbedingt vorher)

Lass auch den Lebenslauf auf Schreibfehler und Grammatik kontrollieren. Drucke dir gleich mehrere Kopien auf gutem A4-Papier aus – so hast du ihn später immer gleich zur Hand, wenn du ihn brauchst.

Tipps zur Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch und Tests

  • Mach dich mit Eignungstests und Auswahlverfahren vertraut. Frag Freunde, ob sie solche Bewerbungsprüfungen kennen. So bekommst du Tipps, wie du einen Test angehen sollst.
  • Am besten übst du mit jemandem ein Vorstellungsgespräch. Überlege dir, wieso dich dieser Beruf interessiert und warum du dich gerade bei dieser Fima bewirbst. Die Unternehmenswebsite oder Firmenunterlagen liefern dir dazu Informationen.
  • Schreib dir Fragen auf, die du im Gespräch beantwortet haben möchtest.
  • Komm unbedingt pünktlich zum Bewerbungsgespräch. Das ist wichtig für einen guten Eindruck. Und nimm Kopien deiner Unterlagen mit.
  • Frag nach, wenn du keine Antwort bekommst. Wichtig: Gerate bei Absagen nicht gleich in Panik. Erkundige dich, weshalb du die Stelle nicht bekommen hast. Dies kann dir wichtige Informationen für deine weitere Suche geben.
  • Nur ein schriftlicher Lehrvertrag ist gültig: Er muss von dir selbst, deinen Eltern und dem Lehrbetrieb unterschrieben und vom Amt für Berufsbildung genehmigt sein.
  • Informiere andere Firmen, bei denen du dich beworben hast, wenn du eine Lehrstelle gefunden hast.
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Wende dich an
Michael Kraft
Jugendberater

Telefon 044 283 45 72
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