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12. Juli 2017

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Aktionsplan Digitalisierung – Die Finanzierung muss kritisch werden

Der Kaufmännische Verband begrüsst den Aktionsplan Digitalisierung. Die Stärkung der Bildung ist entscheidend, um die Arbeitsmarktfähigkeit der Arbeitnehmenden zu gewährleisten und zu erhalten. Zur Finanzierung der geplanten Massnahmen dürfen aber auf keinen Fall BFI-Mittel, die für die Berufsbildung vorgesehen sind, eingesetzt werden.

Der Kaufmännische Verband begrüsst den Entscheid des Bundesrates, der vom WBF vorgeschlagene Aktionsplan zur Digitalisierung voranzureiben und zusätzliche Mittel für dessen Umsetzung zu sprechen. Die Flexibilisierung der Berufsbildung ist zentral, damit die Höhere Berufsbildung auch künftig den Anforderungen des sich schnell verändernden Arbeitsmarktes gerecht werden kann. Auch ist das lebenslange Lernen entscheidend, damit die Arbeitnehmenden ihre Arbeitsmarkt-Attraktivität erhalten können. Gering qualifizierte und ältere Arbeitnehmende sollen ebenfalls von der Digitalisierung profitieren, weshalb der Kaufmännische Verband die Massnahmen für deren Unterstützung als äusserst sinnvoll erachtet.

Der Bundesrat will im Herbst 2017 über die Finanzierung und allfällige Zusatzmittel entscheiden. Er zieht es in Betracht, den erforderlichen Investitionsbedarf teilweise aus den verfügbaren BFI-Krediten zu finanzieren. Der Kaufmännische Verband wird dies kritisch prüfen. Die Finanzierung des Aktionsplans zur Digitalisierung darf auf keinen Fall zu Lasten anderer Berufsbildungsthemen wie beispielsweise der Subjektfinanzierung gehen.

Kontakt:

Zurkirchen Amalia

Amalia Zurkirchen

Leiterin Bildung
Tel. +41 44 283 45 43

Kathrin Gasser

Mediensprecherin
Telefon +41 44 283 45 84