28. Juni 2013

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KV Schweiz hat mit Coop erfolgreich verhandelt

Der KV Schweiz freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen zur Verlängerung des Gesamtarbeitsvertrages mit Coop. Der Verband hat sich insbesondere für Verbesserungen bezüglich Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben eingesetzt.

Ab 1. Januar 2014 profitieren die 37 000 Mitarbeitenden von Coop von Verbesserungen im Gesamtarbeitsvertrag (GAV). In konstruktiven Verhandlungen hat sich der KV Schweiz zusammen mit den anderen Sozialpartnern Syna/OCST, Unia und VdAC für verbesserte Anstellungsbedingungen bei Coop eingesetzt. Die erreichten Neuerungen zum heutigen GAV betreffen zu einem grossen Teil Themen, für die sich der KV Schweiz besonders engagiert: Neu erhalten Mitarbeiterinnen bereits ab dem vierten statt erst ab dem sechsten Dienstjahr 16 Wochen Mutterschaftsentschädigung.

Im gleichen Zug konnte der KV Schweiz die Forderung nach zwei Wochen unbezahltem Vaterschaftsurlaub und unbezahltem Urlaub bei längerem Pflegebedarf von Angehörigen durchsetzen. Für die Coop-Angestellten bedeuten diese Neuerungen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Der neue GAV, der bis Ende 2017 gültig sein wird, sieht im Weiteren einen verstärkten Kündigungsschutz für Mitarbeitende vor, die sich in einer Angestelltenorganisation oder Gewerkschaft engagieren. Angestellte werden zudem bei Neuorientierungen im Zuge eines Sozialplans optimal begleitet und Härtefälle können finanziell entlastet werden.

Die ganz grossen Verbesserungen sind ausgeblieben, dennoch bewertet der KV Schweiz das Resultat als positiv. Ausstehend ist nach wie vor die Überprüfung der Lohngleichheit von Frau und Mann. Hier fordert der KV Schweiz von Coop, das Thema zügig anzugehen.

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Karin Oberlin

Sozialpartnerschaften

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