28. August 2013

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Der KV Schweiz fordert mehr Lohn

Der KV Schweiz fordert bei den anstehenden Verhandlungen über Lohnanpassungen je nach Branche zwischen 0,5 und 2,5% mehr Lohn. Für exportorientierte Unternehmen sind teilweise spezielle Lösungen erforderlich.

Der KV Schweiz fordert für 2014 zwischen 0,5 und 2,5% mehr Lohn. Wichtig ist dabei eine auf die konkreten Verhältnisse vor Ort abgestützte differenzierte Lohnpolitik. Wo Unternehmen und/oder Branchen vor grossen Herausforderungen stehen, hat die Beschäftigungssicherung oberste Priorität. In diesem Fall sind auch Verbesserungen bei den Anstellungsbedingungen als Alternative zu Lohnerhöhungen denkbar. Unternehmen mit guter Produktivitätsentwicklung und stabilen Absatzverhältnissen sollen die Arbeitnehmenden jedoch ganz klar am Unternehmensfortschritt teilhaben lassen.

Lohnerhöhungen in diesem Rahmen sind aus Sicht des KV Schweiz auch vor dem Hintergrund des für das kommende Jahr prognostizierten BIP-Wachstums von 2% durchaus angemessen. Zurückzuführen ist diese positive Prognose vor allem auf ein weiteres Erstarken der Binnenkonjunktur, insbesondere im Baugewerbe und bei den privaten Dienstleistungen sowie auf die nach wie vor gute Konsumentenstimmung.

Bei exportorientierten Branchen und Unternehmen sieht die Situation durchmischt aus. Während grosse Teile Europas nach wie vor in der Rezession stecken, entspannt sich die Lage im für die Schweiz wichtigsten Überseemarkt USA zusehends. In diesen Segmenten müssen sich die Lohnforderungen an den konkreten Gegebenheiten der einzelnen Unternehmen ausrichten.

Bei den Lohnverhandlungen wird der KV Schweiz ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass tiefere und mittlere Einkommen von Lohnerhöhungen profitieren. Zudem müssen die nach wie vor bestehenden Ungleichheiten bei den Löhnen zwischen Frau und Mann verringert bzw. beseitigt werden.

Kontakt

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Karin Oberlin

Sozialpartnerschaften

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Hans-Ulrich Schütz

Wirtschafts- und Sozialpolitik

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Die Lohnforderungen 2014 im Einzelnen