19. November 2013

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Löhne im Holzbau + 0,5 Prozent

Erhöhung der Mindestlöhne im Holzbaugewerbe im Jahr 2014 um 0.5%

Die Sozialpartner Holzbau Schweiz, Unia, Syna, Baukader Schweiz und KV Schweiz haben die jährlich stattfindenden Lohnverhandlungen abgeschlossen und für die Schweizerische Holzbaubranche eine Zusatzvereinbarung zum bestehenden Gesamtarbeitsvertrag für das Jahr 2014 verabschiedet.

Aufgrund der Stufenanstiege in den ersten zehn Erfahrungsjahren steigen die Löhne im Holzbaugewerbe um durchschnittlich 1.8 bis 2.8 Prozent. Dabei werden vor allem die Berufserfahrung in Funktion, die individuellen Fort- und Weiterbildungen und die verschiedenen Anstellungsfunktionen berücksichtigt. Von Stufenanstiegen sind ca. 70 Prozent der Mitarbeitenden direkt betroffen.

Dieses Jahr wurde unter Berücksichtigung der guten Marktsituation im Holzbau als positives Signal für die Mitarbeitenden zudem eine generelle Erhöhung der Mindestlöhne um 0.5% vereinbart. Hiervon ausgenommen ist der Holzbearbeiter EBA, dessen Einordnung in das Lohnsystem harmonisiert und insbesondere in Abstimmung zum Zimmermann EFZ optimiert wurde. Dabei wurde unter anderem berücksichtigt, dass ab dem Jahre 2014 neu die vierjährige Lehre Zimmermann EFZ eingeführt wird. Aus diesem Grund wurde der Lernendenlohn EFZ für das vierte Lehrjahr festgesetzt und die Saläre der Lernenden entsprechend angepasst.

Sodann profitiert das kaufmännische Personal ohne EFZ von einer zusätzlichen Mindestlohnanpassung, indem die Mindestlöhne auf 3900 Franken erhöht werden.

Laufende Verhandlungen in den Bereichen Bildungsfonds und Branchenlösung Generationenmanagement (inkl. Altersentlastung) werden im Jahr 2014 weiter geführt.

Für die neuen Mindestlöhne nach Zusatzvereinbarung 2014 wird beim Bundesrat die Allgemeinverbindlichkeit beantragt.

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Benedikt Gschwind

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