14. Juni 2014

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Resolution zum Fachkräftepotenzial gefasst

Der KV Schweiz hat an seiner Delegiertenversammlung eine Resolution zur Förderung des Fachkräftepotenzials und zur Stärkung der Wirtschaft verabschiedet. Als Gastreferent trat Bundesrat Alain Berset auf.

Im Bundesrat ist Alain Berset zuständig für das Reformpaket «Altersvorsorge 2020». So lag es nahe, dass er an der Delegiertenversammlung des KV Schweiz über dieses Thema referierte. Dabei sagte er unter anderem: «Die Altersvorsorge muss ausgewogen und fair reformiert werden.» Gesellschaftlicher Ausgleich und Gerechtigkeit seien Werte, an denen die Schweiz sich stets orientiert habe und der sie ihren Erfolg verdanke. «Nur eine Gesamtsicht bringt Transparenz», begründete Berset den Paket-Charakter der bundesrätlichen Reform Altersvorsorge 2020. Bundesrat Berset lobte auch den Einsatz des KV Schweiz für das Gemeinwohl und insbesondere für die Sozialpartnerschaft: «Dieses Engagement», so Berset, «hat unser Land geprägt.»

Anschliessend stellte sich Alain Berset den pointierten Fragen von Daniel Jositsch, Zentralpräsident des KV Schweiz. Die rund 130 Teilnehmenden hörten am Samstag, 14. Juni, im Rathaus von Weinfelden aufmerksam zu. Die nachhaltige Sicherung der Altersvorsorge ist dem Angestelltenverband ein grosses Anliegen. Der KV Schweiz hatte u.a. deshalb im Rahmen der Vernehmlassung anfangs dieses Jahres eine umfassende Stellungnahme zum Reformpaket abgegeben. Darin unterstützt er die Reformbestrebungen von Bundesrat Alain Berset weitestgehend und erklärt sich bereit, sich bei der weiteren Behandlung des Geschäftes aktiv und konstruktiv zu beteiligen.

Einstimmig gutgeheissen

Das wichtigste Traktandum an der diesjährigen Delegiertenversammlung war aber die Resolution des KV Schweiz zur Förderung des inländischen Fachkräftepotenzials und zur Stärkung der Wirtschaft. Darin fordert der Verband sowohl Politik, Arbeitgeber wie auch Bildungsinstitutionen auf, bei der nachhaltigen Förderung der Erwerbstätigkeit und der Arbeitsmarktfähigkeit sicherzustellen, dass Frauen und Männer wie auch ältere und jüngere Arbeitnehmende auf dem Arbeitsmarkt die gleichen Möglichkeiten haben.

Zudem soll die Konzeption des «Lebenslangen Lernens» aktiv gefördert werden. Dies mit dem Ziel, die für eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft erforderlichen inländischen Fachkräfte über sämtliche Generationen hinweg aus- und weiterzubilden und damit ihre Arbeitsmarktfähigkeit zu erhalten. Die Resolution wurde einstimmig verabschiedet.

Kontakt

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Daniel Jositsch

Zentralpräsident
Mobile 079 503 06 17