kfmv_Startup_Group_11_0057_RGB_300dpi
Wir sind der neue Kaufmännische Verband.

Wir machen unseren politischen Einfluss geltend

Als Vordenker strebt der Kaufmännische Verband eine zukunftsgerichtete Bildungs-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zum Wohl der kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Angestellten an.

Wir wollen, dass Sie beruflichen Erfolg und dennoch mehr vom Leben und Ihrer Familie haben. Wir engagieren uns für die Sicherheit Ihres Jobs und faire, chancenorientierte Arbeitsbedingungen. Wir sorgen innovativ für Ihre Aus- und Weiterbildung, entwickeln sie weiter und stärken die höhere Berufsbildung.

Wir haben Vertreterinnen und Vertreter in politischen Gremien und sitzen in sechs eidgenössischen Kommissionen. Wir erarbeiten Vorlagen mit der Bundesverwaltung und äussern uns in Vernehmlassungen. Auf diese Weise können wir die Gesetzgebung und deren Vollzug beeinflussen.

Zu Volksinitiativen äussern wir uns, wenn diese für Sie relevant sind. Wir sind auch in den Kantonen bestens vernetzt und kooperieren mit anderen Verbänden und Organisationen.

Richtschnur unseres politischen Handelns ist das von der Delegiertenversammlung verabschiedete politische Positionspapier.

Die Resolutionen des Kaufmännischen Verbandes

Am 4. Juni 2016 haben die Delegierten des Kaufmännischen Verbandes eine Resolution zur Digitalisierung verabschiedet. Lesen Sie die Resolution

hier

.

Am 6. Juni 2015 haben die Delegierten des Kaufmännischen Verbandes eine Resolution zur Reform der Altersvorsorge 2020 verabschiedet. Lesen Sie die Resolution

hier

.

Am 14. Juni 2014 haben die Delegierten des Kaufmännischen Verbandes eine Resolution zum Fachkräftepotenzial verabschiedet. Lesen Sie die Resolution

hier

.

Der Kaufmännische Verband engagiert sich für:

die Jugend

  • Wir fordern für alle Jugendlichen ein Recht und einen Anspruch auf eine berufliche Grundbildung.
  • Wir betreiben eine nachhaltige Bildungspolitik, die Jugendliche befähigt, sich in einer rasch ändernden Arbeitswelt zu behaupten.
  • Wir leisten unseren Beitrag zur Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit.
  • Wir fordern Massnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und für eine nachhaltige Sicherung des Lehrstellenmarkts. Wir bieten aber auch Hand zu solchen Massnahmen.
  • Wir helfen Jugendlichen bei Fragen zu Ausbildung und Arbeitswelt unkompliziert weiter. Auch bei Problemen in der Ausbildung oder am Arbeitsplatz sind wir für sie da.
  • Wir animieren Jugendliche zu gesellschaftlichem und politischem Engagement.
  • Wir möchten, dass Jugendliche aktiv die Verbandspolitik mitgestalten.

Aus- und Weiterbildung

  • Wir gestalten die Rahmenbedingung und Richtlinien der kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung auf nationaler und kantonaler Ebene mit.
  • Wir forschen und informieren über bildungs- und arbeitspolitische Themen.
  • Wir sind Gründungsmitglied von dual stark, der Konferenz der Berufs- und höheren Fachprüfungen. Damit wollen wir die duale Weiterbildung als entscheidenden Standortvorteil der Schweiz stärken.
  • Wir stärken die höhere Berufsbildung.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass die Titel des Schweizer Berufsbildungssystems national und international besser anerkannt werden.
  • Wir fordern gleich lange Spiesse für die verschiedenen Bildungswege bei der Finanzierung durch öffentliche Mittel. Zugleich entwickeln wir innovative Formen der Bildungsfinanzierung wie Bildungssparen oder Bildungszeitkonti. Überdies setzen wir uns für Stipendien und Darlehen sowie für die steuerliche Abzugsfähigkeit individueller Weiterbildungskosten ein.

Arbeitsplätze

  • Wir setzen uns für die Sicherung der Beschäftigung ein.
  • Wir wollen berufliches Know-how erhalten und fördern.
  • Wir bekämpfen die Arbeitslosigkeit.
  • Wir engagieren uns als Sozialpartner im Rahmen von Gesamtarbeitsverträgen für alle Angestellten im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Bereich.

das Verkaufspersonal

Wir sind bereit, im Rahmen von sozialpartnerschaftlichen Vereinbarungen eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten im Detailhandel zu regeln, wenn folgende Punkte beachtet werden:

  • Freiwilligkeit – es darf niemand von den bestehenden Mitarbeitenden zur Abend-, Nacht- oder Sonntagsarbeit gezwungen werden.
  • Zuschläge bezahlt werden für Abend-, Nacht- und Sonntagsarbeit.
  • Angestellten, die abends länger oder sonntags arbeiten, eine bezahlte Pause von 15 bis 30 Minuten gewährt wird – in einem Aufenthaltsraum mit Tageslicht.
  • Kinderbetreuungsangebot geschaffen werden.

Personenfreizügigkeit

Die Schweiz ist aus Wettbewerbsgründen auf qualifizierte Arbeitskräfte insbesondere aus dem EU-Raum angewiesen. Wir sprechen uns deshalb für die Personenfreizügigkeit aus.

Chancengleichheit

Wir setzen uns dafür ein, dass Erwerbsarbeit, Familienarbeit und gemeinnützige Arbeit als gleichwertig angesehen werden. Konkret heisst dies:

  • gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit
  • geschlechtsneutrale Arbeitsplatzbewertung
  • transparente Lohnsysteme und Leistungsbeurteilung
  • gleichwertige Anstellungsbedingungen für Frauen und Männer
  • wo möglich ein erweiterter Vaterschaftsurlaub, mittelfristig aber eine Elternzeit
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • qualifizierte Teilzeitstellen, auch in Führungspositionen
  • mehr Frauen in Führungspositionen durch gezielte Förderungs- und Beförderungspolitik
  • gleichstellungsfreundliche Aus- und Weiterbildungen
  • einen erleichterten Wiedereinstieg für Frauen nach der Babypause

Wir führen Sensibilisierungskampagnen für relative Quoten durch. Zugleich fordern wir Politikerinnen und Politiker auf, die vorhandenen Ansätze weiter voranzutreiben und zu konkretisieren.

Soziale Sicherheit

Wir wollen eine Sozialpolitik, welche die sozialen Unterschiede verringert und gleichzeitig materielle und immaterielle Sicherheit gewährleistet. Die Sozialversicherungen müssen existenzsichernde Leistungen garantieren und kostentransparent sein.

Wir stellen uns hinter die Reform der Altersvorsorge des Bundesrates, wünschen uns aber punktuelle Verbesserungen. Diese haben wir in unserer Resolution vom 6. Juni 2015 festgehalten.

Wir sind in der eidgenössischen AHV-Kommission und im VR-Auschuss des AHV-Ausgleichsfonds vertreten. Einen sozial abgefederten flexiblen Altersrücktritt fordern wir seit 1994. Wir engagieren uns für eine trag- und funktionsfähige 2. Säule und haben zu deren Ausgestaltung wesentliche Impulse vermittelt.

Wir setzen uns für die Arbeitslosenversicherung ein. Diese erbringt Leistungen bei Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, witterungsbedingten Arbeitsausfällen und Insolvenz des Arbeitgebenden. Sie gewährt zudem Beiträge an Massnahmen zur Verhütung von Arbeitslosigkeit.

Unsere Empfehlungen für die Geschäfte der Frühjahrssession – 27. Februar bis 17. März 2017.

Dorothea Tiefenauer

Leiterin Kommunikation
Telefon +41 44 283 45 66

Kommen für uns und unsere Mitglieder wichtige Themen in die Vernehmlassung, geben wir den Bundesbehörden jeweils unseren Input.

Aktuelle Medienmitteilungen

rss-icon