kfmv_Startup_Group_20_0232_RGB_300dpi

Weiterbildung von den Steuern abziehbar

Seit dem 1. Januar 2016 können alle Arbeitnehmenden alle beruflichen Aus- und Weiterbildungskosten von den Steuern abziehen.

Bis anhin waren Bildungskosten nur steuerlich abzugsfähig, falls sie mit dem aktuellen Beruf oder mit dem Wiedereinstieg zusammenhingen. Gleiches galt für notwendige Umschulungskosten. Kosten für Aus- und Weiterbildungen, die in Hinblick auf die Karriere gemacht wurden, konnten hingegen nicht von den Steuern abgezogen werden.

Die Abgrenzung war schwierig. Es kam regelmässig zu Meinungsverschiedenheit zwischen Steuerpflichtigen und Behörden, was die Kosten für Nachdiplomstudien anging. Oft mussten Gerichte entscheiden.

Nach den neuen gesetzlichen Grundlagen, die zu Beginn dieses Jahr in Kraft traten, entfällt grundsätzlich die Unterscheidung zwischen Aus- und Weiterbildung. Das heisst: Alle berufsorientierten Bildungskosten – ausser den Ausbildungskosten bis zum ersten Abschluss auf Sekundarstufe II – sind abzugsfähig. Unter diesen Voraussetzungen werden Kosten für die höhere Berufsbildung, für Hochschulstudien, aber auch für kürzere Aus- und Weiterbildungen sowie für Umschulungen steuerlich akzeptiert. Auf Bundesebene beträgt der Maximalabzug dafür 12 000 Franken. Die Kantone können die Obergrenze für die kantonalen Steuern selbst festlegen.

Weiterhin nicht steuerwirksam sind Bildungsmassnahmen, die nur persönlich bereichernd sind. Das sind zum Beispiel Sprachkurse ohne Zusammenhang mit der momentanen Arbeit. Oder Tanzkurse, die nicht zur Tätigkeit als Tanzlehrerin oder -lehrer befähigen.

Weiterbilden. Mit uns.

Als Mitglied profitieren Sie von Weiterbildungsrabatten und Laufbahnberatung.

Zu den Weiterbildungsvorteilen