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Medienmitteilungen Stadt Zürich und SBK | Umkleidezeit für Mitarbeitende der Stadt Zürich neu geregelt

Die Stadt Zürich hat den Umgang mit Umkleidezeit als Arbeitszeit neu im Personalrecht geregelt, mit einer Zeitgutschrift oder mit einer fixen Geldpauschale. Der SBK ZH/GL/SH lehnt diesen Beschluss entschieden ab.

Der Stadtrat hat entschieden, dass die Umkleidezeit künftig als Arbeitszeit angerechnet wird. Diese Neuregelung gilt für städtische Mitarbeitende, die sich auf Anordnung der Dienstabteilung am Arbeitsort umkleiden müssen. Dieser Entscheid beinhaltet, dass die Umkleidezeit als Zeitgutschrift oder sachlich begründet als Geldpauschale von 720 Franken jährlich bei einem Vollzeitpensum abzugelten ist. Diese Änderung des Personalrechts soll auf den 1. Juli 2021 umgesetzt werden.

Aus Sicht des SBK ist die dem Gesundheitspersonal vom Stadtrat verordnete Geldpauschale in der Höhe von 60 Franken pro Monat eine bittere Pille. Dass diese schlechte Nachricht ausgerechnet während der zweiten Pandemie-Welle kommt, ist für den Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner unverständlich – ist doch spätestens seit Beginn der Pandemie sichtbar geworden, wie elementar wichtig das Pflegepersonal für die gesundheitliche Grundversorgung der Bevölkerung ist. Insbesondere die Politik werde seither nicht müde zu betonen, dass die Anstellungsbedingungen der Pflegenden verbessert werden sollen. Dass der Zürcher Stadtrat in einer solchen Situation und unter den vorliegenden Rahmenbedingungen bei dem seit längerem hängigen Anliegen diese geringfügige Abgeltung beschliesse, empfindet der Berufsverband als paradox.

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