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Seit 6. Juli 2020 gilt eine Pflicht zu 10 Tagen Quarantäne für Personen, die aus Risikogebieten in die Schweiz einreisen. Darf der Arbeitgeber private Auslandsreisen deswegen verbieten? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Auslandsreisen

  1. Ab dem 6. Juli 2020 gilt eine Pflicht zu 10 Tagen Quarantäne für Personen, die aus Risikogebieten, in die Schweiz einreisen. Die Liste wird laufend angepasst. Wer unsicher ist, ob er/sie aus einem Risikogebiet einreist, kann sich bei folgender Infoline erkundigen: +41 58 464 44 88, täglich 6 bis 23 Uhr.

  2. Von Seiten der Sozialversicherung gilt neu, wer ab dem 6. Juli 2020 in ein Risikogebiet reist, hat während der anschliessenden Quarantäne keinen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

    Die Pflicht zur Lohnfortzahlung des Arbeitgebers entfällt, wenn die Verhinderung an der Arbeit selbstverschuldet ist. Davon muss man ausgehen, wenn der Ferienort bereits vor der Abreise auf der Liste der Risikogebiete aufgeführt ist.

    Arbeitnehmer, die in ein Risikogebiet reisen und danach keine Möglichkeit zum Homeoffice haben, müssen somit nach ihrer Rückkehr mit einem Lohnausfall von 10 Tagen rechnen.

Letzte Aktualisierung: 9.10.2020

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