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Diese 10 praktischen Prompt-Tipps führen zu besseren Arbeitsergebnissen

Damit generative künstliche Intelligenz -Tools (KI) wie ChatGPT, Gemini oder Microsoft Copilot uns bei der Arbeit wirksam unterstützen können, müssen wir ihnen die richtigen Anweisungen, sogenannte «Prompts» geben. Diese zehn Praxistipps verbessern sofort Ihre Anfragen und Ergebnisse für Ihren Arbeitsalltag.

1. Schrittweise vorgehen

Packen Sie nicht alle Anforderungen in eine einzige Anfrage. Es lohnt sich, die Aufgabe in mehrere Arbeitsschritte aufzuteilen.

  • Beginnen Sie mit einer groben Aufgabe – zum Beispiel: «Schreibe mir einen Entwurf für den Praxisbericht».
  • Das Ergebnis wird im Anschluss Schritt für Schritt verfeinert, indem die Informationen zur Zielgruppe oder zum Stil ergänzt werden. So wird die KI sicher zum Ziel geführt.
  • Es gilt: Ein zu allgemeiner Befehl verwirrt – ein zu voller Befehl überfordert.

2. Was soll die KI tun

Schreiben Sie Ihre Wünsche positiv auf. Es ist hilfreicher, dem Tool zu sagen, was es tun soll, statt nur Verbote zu erteilen.

  • Schreiben Sie lieber: «Nutze kurze Sätze und eine klare Sprache» statt «Schreibe nicht so kompliziert».
  • Das System reagiert besser auf konkrete Wünsche als auf allgemeine Verbote.

3. Genaue Informationen

Viele Menschen schreiben zu kurze Anweisungen. Dabei können die Tools sehr gut mit langen und klaren Erklärungen umgehen.

  • Geben Sie Informationen zur Rolle der KI, zur Zielgruppe des Projekts und zur gewünschten Länge des Textes an.
  • Je mehr Hintergrundinformationen gegeben werden, desto passender wird das Ergebnis.

4. Beispiele helfen der KI sehr

Wörter wie «locker» oder «kurz» versteht die künstliche Intelligenz manchmal anders als wir.

  • Zeigen Sie der KI stattdessen ein Beispiel für einen Text, den Sie gut finden.
  • Die KI kann dann den Ton aus diesem Beispiel übernehmen. Das sorgt für Klarheit.

5. Ziel und Zielgruppe nennen

Ein Text für Lernende muss anders klingen als ein Text für die Geschäftsleitung, deshalb:

  • Der KI genau sagen, wer angesprochen werden soll und wer der Text erreichen soll.
  • Je genauer die Zielgruppe beschrieben ist, desto stimmiger wird die Antwort.

6. Antworten gemeinsam nachbessern

Die erste Antwort der KI ist selten perfekt. Das Ergebnis ist ein erster Entwurf, deshalb:

  • Geben Sie der KI danach eine Rückmeldung: «Schreibe den Teil freundlicher» oder «Mache den Mittelteil kürzer».
  • So wird der Text in wenigen Runden fertig für die Veröffentlichung.

7. Mit eigenen Notizen starten

Die KI arbeitet besser, wenn Sie ihr bereits eine Grundlage geben.

  • Geben Sie der KI zum Beispiel eine Zusammenfassung der Notizen aus einer Sitzung oder eine Liste mit Stichworten.
  • Die KI hilft dann dabei, diese Gedanken ordentlich aufzuschreiben und zu strukturieren.

8. Personalisierte GPTS verwenden

Müssen Sie oft die gleichen Textarten schreiben, zum Beispiel E-Mails oder kurze Berichte?

  • Dann lohnt es sich, einen personalisierte Experten-Versionen für Ihre Anfrage zu erstellen: Bei ChatGPT sind das personalisierte GPTs und bei Gemini «Gems».
  • Im Gegensatz zu einem normalen Chat «vergisst» der Experte seine Rolle nicht. Die Rahmenbedingungen müssen nicht bei jedem neuen Gespräch neu geklärt werden. 
  • Damit sparen Sie Zeit und die Qualität Ihrer Texte bleibt immer gleich hoch.

9. Die KI als Hilfe sehen

Betrachten Sie KI als eine persönliche Assistenz, nicht als Ersatz für eigenes Denken.

  • Sie geben den Ton an. Die KI hilft Ihnen beim Ausformulieren und beim Aufbau des Textes.
  • So bleiben Sie kreativ, müssen aber nicht alles selbst tippen.
  • Am Ende sind Sie verantwortlich für Ihre Arbeit und das die Inhalte korrekt sind.

10. Aus jeder Anfrage lernen

Überlegen Sie nach einer Aufgabe, was besonders gut funktioniert hat.

  • Sie können die KI sogar direkt fragen: «Wie hätte meine Frage lauten müssen, damit das Ergebnis noch besser wird?».
  • So lernen Sie mit jedem Projekt dazu und werden immer sicherer im Umgang mit der Technik.

Wer gut fragt, spart Zeit

Die KI kann viel – aber sie braucht klare Anweisungen. Wer seine Fragen sorgfältig vorbereitet, spart im Arbeitsalltag Zeit und verbessert die Qualität seiner Arbeit deutlich. Aber nur dann, wenn die Ergebnisse der KI sorgfältig auf ihre Richtigkeit geprüft werden. 

Rund um die Thematik der künstlichen Intelligenz (KI) hat auch ein neues Vokabular Einzug gehalten. Eine Begriffserklärung zu den wichtigsten Begriffen finden Sie hier.
Zudem hat der Kaufmännische Verband Schweiz in den Praxistipps zehn goldene Regeln für die Verwendung von KI im Büro erarbeitet. Sie können diese hier nachlesen.

Erstmals veröffentlicht am: 3.3.2026

Autor: Dominic Karrer

Diese Seite wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

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