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«mini Lehrzyt» – Eine Lehre fürs Leben

Chloe, David, Dylan und Nari: Der Kaufmännische Verband Schweiz begleitet vier KV-Lernende während ihrer dreijährigen Lehrzeit. Was sind ihre Hoffnungen, Wünsche und Erwartungen? Wir erfahren, wie sie die Lehre erleben und was die Jugendlichen für den Berufsalltag – und nicht zuletzt das Leben – mitnehmen.

Bei der Lehrstellensuche entscheiden sich Jugendliche aus unterschiedlichen Gründen für das KV. Ihnen gemeinsam ist: Sie erhoffen sich eine solide Grundausbildung, die ihnen den Einstieg in eine vielfältige Berufswelt ermöglicht.

Der Kaufmännische Verband Schweiz begleitet die vier Lernenden Chloe, David, Dylan und Nari während ihrer Lehrzeit. Sie berichten zweimal jährlich über ihren Lehralltag und die Erfahrungen in der Schule und im Betrieb. Dabei erfahren wir, was sie sich von ihrer Lehrzeit erhoffen, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert werden und wie sie sich auf den Berufsalltag vorbereiten.

Die Lernenden haben ihre Lehre im August 2023 angefangen und arbeiten nach dem System der neuen KV-Reform. Neben dem Fokus auf Handlungskompetenzen eignen sie sich Fachwissen und Fähigkeiten an, die sie auch branchen- und berufsübergreifend einsetzen können. Damit ihnen nach der Lehrzeit alle Möglichkeiten offenstehen.

Die vier Lernenden

Portraits

  1. «Das KV ist eine gute Basis. Nach einem erfolgreichen Abschluss stehen mir alle Türen offen», sagt Chloe Gehring (16 Jahre). Sie macht ihre Lehre bei der Allianz Suisse in Wallisellen und besucht die Berufsfachschule Uster (BFSU).

    In ihrer Freizeit coacht sie die D-Juniorinnen als Unihockey-Trainerin. Sie hat selbst lang Unihockey gespielt. Chloe liebt Musik: Sie spielt seit neun Jahren Klavier und singt leidenschaftlich gerne.

    Zum Betrieb: Die Allianz Suisse Gruppe ist eine der führenden Versicherungsgesellschaften der Schweiz. Die Geschäftstätigkeit der Allianz umfasst Versicherung, Vorsorge und Vermögen. Sie beschäftigt rund 3600 Mitarbeitende in der Schweiz und ist Teil der internationalen Allianz Gruppe, die in über 70 Ländern auf allen Kontinenten präsent ist.
    allianz.ch

    Zur Schule: Die Berufsfachschule Uster (BFSU) ist das regionale Kompetenzzentrum für die Berufslehre und Berufsmaturität in den Bereichen Technik und Wirtschaft in der Region Uster. Die BFSU bietet aktuelle, bedarfsorientierte Angebote in Technik und Wirtschaft über ein breites Spektrum der Berufsbildung an.
    bfsu.ch

  2. «Eine gute Ausbildung ist das Wichtigste», betont David Hilber (15 Jahre). Er ist überzeugt, dass das KV eine ausgezeichnete Grundlage bietet. «Das KV ist zukunftssicher, und die Möglichkeiten nach dem Abschluss sind gross», sagt er. David arbeitet beim Pharmakonzern Pfizer in Zürich Oerlikon. Er besucht die Wirtschaftsschule KV Zürich und absolviert zusätzlich die Berufsmittelschule.

    Er interessiert sich für IT, Physik und Geschichte, schaut gerne Dokumentationen und verbringt gerne Zeit im Gym und beim Basketball.

    Zum Betrieb: Pfizer ist ein weltweit führender Pharmakonzern und erforscht und entwickelt seit über 170 Jahren Arzneimittel, Therapien und Impfstoffe. Seit 1959 ist Pfizer in der Schweiz ansässig und gehört zu den bedeutendsten Pharmaunternehmen des Landes. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeitende in Zürich.
    pfizer.ch

    Zur Schule: Die Wirtschaftsschule KV Zürich ist mit rund 4000 Lernenden die grösste kaufmännische Berufsschule der Schweiz. Sie zählt zu den grössten Unternehmen des Bildungswesens im deutschsprachigen Raum. Neben der Lehre als Kauffrau/Kaufmann EFZ (mit/ohne Berufsmaturität) bietet die KV Zürich auch das KV für Erwachsene und die Berufsmaturität für Erwachsene an. Träger der Wirtschaftsschule KV Zürich ist der Kaufmännische Verband Zürich.
    kvz-schule.ch
    kfmv.ch/region/zuerich

  3. Dylan Sahli (16 Jahre) ist ein IT-Fan: «Ich habe mich fürs KV entschieden, weil ich gerne mit dem Computer arbeite.» Hinter dem Bildschirm verstecken tut er sich aber nicht, da er den Kontakt zu Menschen mag. Vom KV erwartet er sich deshalb auch viel Kundenkontakt und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen. Dylan arbeitet bei Coop in Vufflens-la-Ville (Waadt) und geht in die Kaufmännische Berufsschule Lausanne (EPCL).

    In seiner Freizeit spielt er Fussball, geht gerne mit seinen Freunden in den Ausgang und spielt Videogames.

    Zum Betrieb: Die Coop-Gruppe gliedert sich in zwei grosse Bereiche: Detailhandel und Grosshandel/Produktion. Im Detailhandel ist Coop ausschliesslich in der Schweiz tätig. Im Geschäftsbereich Grosshandel/Produktion agiert die Gruppe europaweit. In der Schweiz ist Coop mit rund 2400 Verkaufsstellen präsent. Die Genossenschaft mit über 2.5 Millionen Mitgliedern blickt auf eine 150-jährige Geschichte zurück, zählt weltweit etwa 90 800 Mitarbeitende und bildet rund 3300 Lernende aus.
    coop.ch

    Zur Schule: Die Kaufmännische Berufsschule Lausanne (EPCL) zählt mehr als 3000 Lernende und ist die grösste Berufsschule im Kanton Waadt (VD). Die EPCL bietet die Lehre als Kauffrau/Kaufmann EFZ und EBA, Detailhandelsfachfrau/-mann EFZ und EBA sowie Studiengänge mit Berufsmatur an.
    epcl.ch

  4. «An meinem ersten Arbeitstag verging die Zeit wie im Flug», erzählt Nari Mengistu (16 Jahre). Sie sei sehr nervös gewesen und wollte alles richtig machen. «Gleichzeitig war ich stolz drauf, die KV-Lehre beginnen zu dürfen», fügt sie an. Nari macht ihre Lehre bei G-FID, einem Treuhand- und Immobilienverwaltungsbüro ausserhalb in Orvin (Jura) und geht in Biel in die Wirtschaftsschule.

    Sie hat sich für die KV-Lehre entschieden, weil sie eine gute Ausbildungsgrundlage bietet und sie im Alltag abwechslungsreiche und spannende Aufgaben übernehmen kann. Ihren späteren Berufswunsch lässt Nari noch offen. Was sie aber jetzt schon weiss: Nach der Lehre möchte sie die Berufsmaturität absolvieren.

    In ihrer Freizeit verbringt sie Zeit mit ihren zwei kleinen Brüdern, kocht leidenschaftlich gerne und verschlingt Bücher.

    Zum Betrieb: Das Treuhand- und Immobilienverwaltungsbüro G-FID Consulting SA bietet Dienstleistungen im Bereich Buchhaltung, Steuern, Finanzplanung, Rechtsberatung sowie Immobilienverwaltung an und ist in Orvin und Biel mit Büros vertreten.
    g-fid.ch

    Zur Schule: Die BFB – Bildung Formation Biel-Bienne ist die zweisprachige Wirtschaftsschule in Biel und bietet neben der Grundbildung auch die Berufsmaturität und eine Sporthandelsschule an. Die BFB zählt rund 900 Lernende und ist der Bildungspartner für die Wirtschaftsregion um Biel, den Jurasüdfuss und das Seeland. Träger der  BFB – Bildung Formation Biel-Bienne ist der Kaufmännische Verband Bern.
    bfb-bielbienne.ch
    kfmv.ch/region/bern-solothurn-aargau

Was die Lernenden bewegt

Hier erscheinen schon bald weitere Interviews mit den Lernenden. Bleiben Sie gespannt!

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