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Chloe, David, Dylan und Nari haben Anfang Juni 2026 ihre schulischen QV-Prüfungen Kauffrau/Kaufmann EFZ abgeschlossen. Für die vier Lernenden aus der Kampagne «mini Lehrzyt» ist es ein wichtiger Meilenstein – und zugleich eine Premiere: 2026 wurden die schriftlichen schulischen Prüfungen erstmals schweizweit im neuen Open-Book- und Open-Internet-Setting durchgeführt.

Drei Jahre KV-Lehre, viele neue Aufgaben, zahlreiche Begegnungen und nun ein grosser Schritt Richtung Abschluss: Chloe, David, Dylan und Nari haben am Montag, 1.6.2026, ihre schulischen QV-Prüfungen Kauffrau/Kaufmann EFZ abgeschlossen. Der Kaufmännische Verband Schweiz begleitet die vier Lernenden seit Beginn ihrer Ausbildung im August 2023 im Rahmen der Kampagne «mini Lehrzyt». Sie geben Einblick in ihren Alltag in Betrieb und Schule, erzählen von Herausforderungen und zeigen, wie vielfältig die kaufmännische Grundbildung heute ist.  

Der Abschluss der schriftlichen schulischen Prüfungen ist für sie persönlich ein wichtiger Meilenstein. Gleichzeitig steht dieser Prüfungstag für eine Entwicklung, welche die gesamte KV-Lehre prägt: Seit der KV-Reform 2023 ist die Ausbildung konsequent auf Handlungskompetenzen ausgerichtet. Im Zentrum steht nicht mehr nur, was Lernende wissen. Entscheidend ist, wie sie dieses Wissen in konkreten beruflichen Situationen anwenden. Auch das Qualifikationsverfahren folgt dieser Logik. Die schulischen Abschlussprüfungen prüfen konkrete berufliche Kompetenzen sowie Wissen, Verständnis und Fertigkeiten der Lernenden.  

Eine Premiere für rund 10 000 Lernende 

2026 wurden die schriftlichen schulischen QV-Prüfungen EFZ erstmals schweizweit digital im Open-Book- und Open-Internet-Setting durchgeführt – für rund 10 000 Lernende. Damit wird sichtbar, was die reformierte KV-Lehre im Kern ausmacht: Kaufleute sollen Informationen nicht nur finden, sondern beurteilen, einordnen und in realitätsnahen Arbeitssituationen sinnvoll nutzen können. 

Diese Neuausrichtung passt zur Entwicklung der Arbeitswelt. Routinearbeiten in Administration und Datenerfassung nehmen ab, digitale Prozesse prägen den Berufsalltag stärker, und neue Kompetenzen gewinnen an Bedeutung. Die Reform der kaufmännischen Grundbildung soll sicherstellen, dass junge Berufsleute auf diese Anforderungen vorbereitet sind und weiterhin aus vielfältigen Laufbahnen wählen können.  

Vier Lernende, vier Wege durch die KV-Lehre 

Chloe absolviert ihre Lehre bei der Allianz Suisse in Wallisellen und besucht die Berufsfachschule Uster. Sie beschreibt das KV als gute Basis, weil ihr nach einem erfolgreichen Abschluss viele Türen offenstehen. Neben Betrieb und Schule ist Musik ein wichtiger Teil ihres Lebens: Chloe spielt Klavier, singt und engagiert sich zudem als Unihockey-Trainerin.  

David arbeitet beim Pharmakonzern Pfizer in Zürich Oerlikon. Seine schulische Ausbildung absolviert er an der Wirtschaftsschule KV Zürich und besucht zusätzlich die Berufsmaturitätsschule. Für ihn ist eine gute Ausbildung zentral. Er interessiert sich für IT, Physik und Geschichte, schaut gerne Dokumentationen und findet Ausgleich im Gym oder beim Basketball.  

Dylan macht seine Lehre bei Coop in Vufflens-la-Ville im Kanton Waadt und besucht die Kaufmännische Berufsschule Lausanne EPCL. Er hat sich für das KV entschieden, weil er gerne mit dem Computer arbeitet. Gleichzeitig ist ihm der Kontakt mit Menschen wichtig. Genau diese Kombination aus digitalem Arbeiten und Zusammenarbeit macht für ihn den Reiz der kaufmännischen Ausbildung aus.  

Nari absolviert ihre Lehre bei G-FID Consulting SA, einem Treuhand- und Immobilienverwaltungsbüro in Orvin und Biel. Die Schule besucht sie an der BFB – Bildung Formation Biel-Bienne. Sie schätzt die KV-Lehre, weil sie eine solide Grundlage bietet und abwechslungsreiche Aufgaben ermöglicht. Nach der Lehre möchte Nari die Berufsmaturität absolvieren. In ihrer Freizeit liest sie gerne, kocht und verbringt Zeit mit ihrer Familie. 

Wissen anwenden statt nur wiedergeben 

Für Chloe, David, Dylan und Nari bedeuteten die QV-Prüfungen 2026 mehr als eine klassische Abschlussprüfung. Sie zeigten, wie gut die Lernenden berufliche Situationen analysieren, Informationen nutzen und Lösungen entwickeln können. Genau darauf zielt die neue kaufmännische Grundbildung ab: auf Fachkräfte, die selbstständig handeln, vernetzt denken und digitale Hilfsmittel kompetent einsetzen. 

Die vier Lernenden stehen damit stellvertretend für den ersten Jahrgang, der die KV-Lehre von Beginn an nach der neuen Bildungsverordnung durchlaufen hat. Für Berufsfachschulen, Lehrbetriebe, Praxisbildner:innen und Lehrpersonen war dieser Weg ebenfalls mit vielen Neuerungen verbunden. Die konsequente Ausrichtung auf zukunftsorientierte Handlungskompetenzen bringt für alle Lernorte Veränderungen mit sich.  

Noch sind die Ergebnisse nicht bekannt. Doch eines ist bereits klar: Mit dem Abschluss der schulischen QV-Prüfungen haben Chloe, David, Dylan und Nari eine wichtige Etappe geschafft. Nun richtet sich der Blick auf die nächsten Schritte – auf die letzten Wochen der Lehrzeit, den Abschluss im Betrieb und den Start in die berufliche Zukunft. 

Für den Kaufmännischen Verband Schweiz bleibt «mini Lehrzyt» damit ein nahbarer Blick auf eine Ausbildung im Wandel. Die vier Lernenden zeigen, was die KV-Lehre heute ausmacht: Sie verbindet solides kaufmännisches Wissen mit digitalen Kompetenzen, persönlicher Entwicklung und der Fähigkeit, in einer sich verändernden Arbeitswelt Verantwortung zu übernehmen.

Erstmals veröffentlicht am: 16.6.2026  

Autor:in: Emily Unser, Kaufmännischer Verband Schweiz   
Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Kampagne «mini Lehrzyt»

Der Kaufmännische Verband Schweiz begleitet die vier Lernenden Chloe, David, Dylan und Nari während ihrer Lehrzeit. Sie berichten zweimal jährlich über ihren Lehralltag und die Erfahrungen in der Schule und im Betrieb. Dabei erfahren wir, was sie sich von ihrer Lehrzeit erhoffen, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert werden und wie sie sich auf den Berufsalltag vorbereiten.

Die Lernenden haben ihre Lehre im August 2023 angefangen und arbeiten nach dem System der neuen KV-Reform. Neben dem Fokus auf Handlungskompetenzen eignen sie sich Fachwissen und Fähigkeiten an, die sie auch branchen- und berufsübergreifend einsetzen können. Damit ihnen nach der Lehrzeit alle Möglichkeiten offenstehen.

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«mini Lehrzyt» – Eine Lehre fürs Leben

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