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compenswiss: Sascha M. Burkhalter neu im Verwaltungsrat

20.01.2026 – Der Bundesrat hat Sascha M. Burkhalter, CEO des Kaufmännischen Verbands Schweiz, für die laufende Amtsperiode bis Ende 2027 in den Verwaltungsrat des Ausgleichfonds compenswiss berufen. Er folgt auf Verena Bernhard, Leiterin Finanzen beim Kaufmännischen Verband Schweiz. Damit bleibt der Kaufmännische Verband Schweiz in dem für die soziale Sicherheit zentralen Gremium vertreten.

Als öffentlich-rechtliche Anstalt ist compenswiss für die Anlage und Verwaltung der Vermögen von AHV, IV und EO verantwortlich und spielt eine Schlüsselrolle für die langfristige Stabilität der sozialen Vorsorge in der Schweiz. Die Vertretung des Kaufmännischen Verbands Schweiz im Verwaltungsrat von compenswiss stellt sicher, dass die Interessen der Arbeitnehmenden aus dem Dienstleistungssektor und den Wissensberufen, welche mit 80% die Mehrheit der Arbeitnehmenden ausmachen und zur am stärksten wachsenden Berufsgruppe der Schweiz gehören, in die strategische Steuerung einfliesst. Gerade in einem Arbeitsmarkt, der sich durch neue Arbeitsformen und vielfältigere Erwerbsverläufe verändert, ist diese Perspektive zentral.

«Ich danke dem Bundesrat für das entgegengebrachte Vertrauen. Es freut mich, für den Kaufmännischen Verband Schweiz im Verwaltungsrat von compenswiss mitzuarbeiten und einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Vorsorgewerke zu leisten», sagt Sascha M. Burkhalter, CEO des Kaufmännischen Verbands Schweiz. «Die soziale Sicherheit unterstützt Menschen finanziell bei Einkommensausfällen – sei es vorübergehend oder permanent. Die Arbeit von compenswiss und die nachhaltige und verantwortungsvolle Verwaltung der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO sind daher matchentscheidend für die Stabilität des Schweizer Sozialversicherungssystems.»

Für eine existenzsichernde soziale Sicherheit 

Schon in den 1920er-Jahren hat der Kaufmännische Verband Schweiz wichtige Pionierarbeit geleistet: Mit der Einführung eines «Fonds für soziale Zwecke» legte er damals den Grundstein für die künftige Vorsorgeeinrichtung, die Einführung einer Invaliditäts- und Altersvorsorge sowie für eine verbandsinterne Arbeitslosenkasse. «Heute, rund 100 Jahre später, stehen wir vor ähnlichen Herausforderungen», stellt Burkhalter fest. «Wir brauchen nicht nur kreative Massnahmen, um die Vorsorgesituation von Kaufleuten und Arbeitnehmenden im Detailhandel zu verbessern, sondern müssen angesichts des demographischen Wandels das Vorsorgesystem als Ganzes neu denken.» Das bestätigt auch die jüngste Studie des Kaufmännischen Verbands Schweiz zur Pensionskassenabdeckung in kaufmännischen Berufen und im Detailhandel (Juni 2025)

Neben seinem Engagement im Verwaltungsrat von compenswiss wird sich der Kaufmännische Verband Schweiz auch mit dem Dachverband der Angestellten- und Berufsverbände «die plattform» weiterhin für eine nachhaltige finanzielle Sanierung der Vorsorgewerke einsetzen.

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