Lohnverhandlungen Coop 2027: Generelle Lohnerhöhungen erreicht

23.10.2026 – Die Sozialpartner Unia, Syna / OCST, der Verein der Angestellten Coop sowie der Kaufmännische Verband Schweiz und der Detailhändler Coop haben sich in den Lohnverhandlungen 2027 geeinigt. Coop stellt für 2027 insgesamt 1.1% der Lohnsumme für Lohnerhöhungen zur Verfügung. Mitarbeitende mit einem Monatslohn bis CHF 4900.- profitieren von generellen Lohnerhöhungen von mindestens 1.1%. Für die Löhne über CHF 4900.- stehen 1.1% zur individuellen Anpassung zur Verfügung. Die vereinbarte Erhöhung sichert die Kaufkraft und setzt ein positives Signal für die kommenden Jahre.

Die Sozialpartner Unia, Syna / OCST, der Verein der Angestellten Coop sowie der Kaufmännischen Verband Schweiz und Coop konnten die diesjährige Lohnrunde mit einer Einigung abschliessen. Coop stellt für 2027 insgesamt 1.1% der Lohnsumme für Lohnerhöhungen zur Verfügung. Zentral für die Sozialpartner ist, dass Mitarbeitende bis zu einem Monatslohn von CHF 4900.- von einer generellen Lohnerhöhung von mindestens 1.1% profitieren. Damit wird der eingeschlagene Weg hin zu breit wirksamen Lohnmassnahmen fortgesetzt. 

Generelle Lohnerhöhungen sind zu begrüssen

Die generellen Lohnerhöhungen sind aus Sicht der Sozialpartner ein wichtiger Schritt. Sie stellen sicher, dass nicht nur einzelne Mitarbeitende von der Lohnrunde profitieren, sondern eine grosse Mehrheit der GAV-unterstellten Mitarbeitenden.

Kaufkraft der Mitarbeitenden sichern

Für die Sozialpartner stand in den Verhandlungen die Sicherung der Kaufkraft und eine Entlastung bei der Erhöhung der Krankenkassenprämien im Zentrum. Die vereinbarte Lohnerhöhung liegt über der derzeit erwarteten Belastung durch die Teuerung und den zusätzlichen Effekt der steigenden Krankenkassenprämien auf das verfügbare Einkommen. Damit können die Mitarbeitenden ihre Kaufkraft im kommenden Jahr grundsätzlich erhalten.

Positives Signal für die kommenden Jahre

Die Sozialpartner werten die Einigung auch als positives Zeichen für die kommenden Verhandlungen mit Coop. Das Unternehmen ist wirtschaftlich gut aufgestellt. Aus Sicht der Sozialpartner schafft dies die Voraussetzung dafür, die Mitarbeitenden auch künftig angemessen am Unternehmenserfolg zu beteiligen und die Reallöhne langfristig weiterzuentwickeln.

«Gerade bei tiefen und mittleren Einkommen zählt jeder zusätzliche Franken. Dort ist der finanzielle Spielraum klein. Umso wichtiger ist eine stetige Lohnentwicklung, die diese Mehrbelastung auffängt und die Kaufkraft der Mitarbeitenden sichert», sagt Hannes Elmer, Fachverantwortlicher Sozialpartnerschaft beim Kaufmännischen Verband Schweiz.

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