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Migros Ostschweiz baut rund 90 Stellen ab

Am Montag 24. Juni 2019 kündigte die Genossenschaft Migros Ostschweiz ein umfassendes Kostensenkungsprogramm an. Damit werden rund 90 Stellen am Hauptsitz in Gossau/SG abgebaut. Der Kaufmännische Verband als Sozialpartner bedauert jede einzelne Stelle. Er wird auch weiterhin probieren, die schwierige Situation für die betroffenen Mitarbeitenden im neu verhandelten Sozialplan abzufedern und sozialverträgliche Anschlusslösungen zu finden.

Nach einer systematischen Überprüfung der Personal- und Sachkosten, startete die Migros Ostschweiz ein umfassendes Restrukturierungsprogramm. Sie verfolgt damit das Ziel, ihre Zentralkosten auf ein nachhaltig tragbares Mass zu senken. Heute Morgen teilte die Migros Ostschweiz ihren Angestellten und Personalvertretern den Abbau von rund 90 Arbeitsstellen am Hauptsitz in Gossau/SG mit. Betroffen sind alle zentralen Funktionen. Die Geschäftsleitung begründet den Entscheid mit dem "intensiven Wettbewerb und unbefriedigenden finanziellen Ergebnissen".

Der Kaufmännische Verband als Sozialpartner wurde frühzeitig über das Restrukturierungsprogramm informiert und konnte sich gemeinsam mit dem Metzgereipersonal-Verband für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze sowie für sozialgerechte Anschlusslösungen einsetzen. Somit fallen alle von der Restrukturierung betroffenen Angestellten unter den neu verhandelten Sozialplan. Dieser ist seit dem 20. Juni 2019 in Kraft. Der Kaufmännische Verband begrüsst diese Massnahme zugunsten aller betroffenen Angestellten sehr.

Sozialplan

Der Sozialplan ist eine Vereinbarung, in der Arbeitgeber und Arbeitnehmer Massnahmen festlegen, um die Anzahl Kündigungen zu beschränken und deren Folgen zu mildern. Er soll soziale Härte vermeiden und den betroffenen Mitarbeitenden effiziente Anschlussmöglichkeiten vorskizzieren. Der Sozialplan kommt in der Regel bei Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen ohne direktes Verschulden der Arbeitnehmer zum Zuge.

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